Ordnungszahl:42
Elementgruppen:6
Perioden:5
Elektronenkonfiguration:[Kr] 4d5 5s1
Oxidationszustände:+6
Elekronegativität:2.16
Atomradius / pm:136.3
Relative atommasse:95.96 ± 0.02
Endeckung:1778 Carl Wilhelm Scheele (SE)
Der Name Molybdän stammt von dem griechischem Wort Molybdos, was Blei heißt, ab. Es ist ein relativ hartes und sprödes Schwermetall, das sich gut dehnen lässt. Chemisch ist Molybdän ziemlich beständig; es löst sich weder in nichtoxidierenden Säuren noch in Laugen, dagegen wird es von oxidierenden Säuren angegriffen. Das bedeutendste Molybdänmineral ist der Molybdänglanz (MoS2). Molybdän wird aus Molybdänglanz durch Abrösten und Reduktion mit Wasserstoff als graues Pulver gewonnen, das durch spezielle Schmelzverfahren. Es wird v. a. zur Herstellung von Molybdänstählen verwendet, die sich durch hohe Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und Zähigkeit auszeichnen.
Dichte / g dm-3:10220 (293 K)
9330 (m.p.)
Atomvolumen / cm3mol-1:9.39 (293 K)
10.28 (m.p.)
Elektrische widerstandskraft / μΩcm:5.34 (20 °C)
Wärmeleitfähigkeit / W m-1K-1:138
Schmelzpunkt / °C:2623
Siedepunkt / °C:4639
Bildungsenergie / kJ mol-1:27.6
Verdampfungsenergie / kJ mol-1:589.9
Zerstäubungsenergie / kJ mol-1:656.55
Erste ionisierungenergie / kJ mol-1:684.32
Zweite ionisierungenergie / kJ mol-1:1559.21
Dritte ionisierungenergie / kJ mol-1:2617.67
in der Atmosphäre / ppm:-
in der Erdkruste / ppm:1
in den Ozeanen / ppm:0.01
Kristallstruktur:
kubisch raumzentriert
Gitterparameter der Elementarzelle / pm:
a=314.700
Raumgruppe:
Im3m
| 41 Niob <= |
42 Molybdän
|
=> 43 Technetium |